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Visuelle Qualität von Glas für das Bauwesen
GlascheckWas versteht man unter visuelle Qualität?

Unter der visuellen Qualität versteht man – vereinfacht gesagt – die unbehinderte und freie Durchsicht eines Glases.

Bauglas ist kein Autoglas!

Selbstverständlich verarbeiten wir nur Glas von bester visueller Qualität. Aber: „Bauglas ist kein Autoglas!“ TERMO-BIT Gläser für Fenster und Türen werden nach anderen technischen Standards gefertigt und können daher nicht mit anderen Glasprodukten, wie z. B. einem Autoglas, Brillenglas oder einem Weinglas, verglichen werden.

Was ist die Grundlage für die Bewertung?

Die Grundlage ist die DIN EN 1279-1:2018-10 Anhang F "Visuelle Qualität von Mehrscheiben-Isolierglas" sowie der Anhang G " Weitere visuelle Aspekte von Mehrscheiben-Isolierglas". Weiterhin die „Richtlinie zur Beurteilung der visuellen Qualität von emaillierten Gläsern“ des Bundesverband Flachglas e.V..

Wofür gelten die Anhänge F und G der Norm?
  1. Sie gelten für die Beurteilung der visuellen Qualität von TERMO-BIT-Produkten, die im Bauwesen eingesetzt werden.
  2. Die visuelle Qualität wird nach dem Einbau an den Flächen beurteilt, die nicht vom Rahmen verdeckt sind.
  3. Die hier vorgestellten Kriterien gelten für folgende Glasarten:
    - Flachglas (Floatglas)
    - Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG)
    - Teilvorgespanntes Glas (TVG)
    - Verbundglas (VG)
    - Verbund-Sicherheitsglas (VSG)
    Welches Glas bei Ihnen verbaut wurde, entnehmen Sie bitte Ihrem Kaufvertrag.
  4. Für Glas mit Sonderausführungen gelten andere Normen/Richtlinien, lassen Sie sich hierzu von uns beraten.
  5. Sie gilt nicht für die Kanten von Glaserzeugnissen, auch wenn diese nicht von einem Rahmen eingefasst sind.
  6. Eine Prüfung, auf Basis der Norm, gilt in der Betrachtungsrichtung von innen nach außen.
Wie wird Bauglas geprüft?

Generell ist bei der Prüfung die Durchsicht durch die Verglasung, d. h. die Betrachtung des Hintergrundes und nicht die Aufsicht maßgebend. Dabei dürfen die Beanstandungen/Abweichungen nicht besonders markiert sein.

Die Mehrscheiben-Isoliergläser müssen in einem Abstand von mindestens 3 m von innen nach außen und bei einem Betrachtungswinkel möglichst senkrecht zur Glasfläche bis zu einer Minute lang je Quadratmeter beobachtet werden. Die Beurteilung erfolgt bei diffusem Tageslicht (z.B. bei bedecktem Himmel), ohne direkte Sonneneinstrahlung oder künstliche Beleuchtung.

Mehrscheiben-Isoliergläser, die von außen beurteilt werden müssen, müssen im Einbauzustand beurteilt werden, wobei der übliche Betrachtungsabstand zu berücksichtigen ist, mindestens jedoch 3 m Abstand einzuhalten sind. Der Betrachtungswinkel muss möglichst senkrecht zur Glasfläche sein.

Was bedeutet das?
  1. Etwaige Mängel dürfen vor der Prüfung nicht markiert sein.
  2. Entscheidend ist die DURCHSICHT der Verglasung, nicht die Aufsicht.
  3. Die Prüfung muss unter normalen Bedingungen erfolgen. Das heißt, dass sowohl die Beleuchtung als auch der Abstand zum Glas und die Blickrichtung den üblichen Gegebenheiten entsprechen müssen:
    a. Die Prüfung erfolgt mit einem Abstand von mindestens 3 m und mit Blick von innen nach außen.
    b. Die Prüfung erfolgt bei normalem, diffusem Tageslicht. Direktes Sonnenlicht oder eine gezielte Ausleuchtung der Gläser ist nicht zulässig.
    c. Der Betrachtungswinkel ist üblicherweise senkrecht zum Glas.
    d. Zeitdauer der Betrachtung maximal 1 Minute je m2.

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