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Begriff Definition
Schall
Schall

Unter Schall in dB (Dezibel für Intensität des Schalls) versteht man mechanische Schwingungen und Wellen eines elastischen Mediums, insbesondere im Frequenzbereich des menschlichen Hörens (16 – ca. 20.000 Hertz.). Dabei können sich diese Schwingungen in der Luft (Luftschall) sowie in festen Körpern, z.B. Mauerwerk (Körperschall) ausbreiten. Weiter wird unterschieden zwischen Infraschall bei Tönen mit einer Frequenz unter 16 Hertz und Ultraschall mit Tönen über 16.000 Hertz. Diese sind vom menschlichen Gehör größtenteils nicht mehr wahrnehmbar.

 

Schalldämmung
Schalldämmung

Mit Schalldämmung wird die Ausbreitung von Luft- oder Körperschall reduziert. Dabei werden schallabsorbierende und/oder schallreflektierende Bauteile, also Schallschutzfenster, Massivbauwände oder auch Mineralwolle in Zwischendecken o.ä. verwendet, um entsprechende schalldämmende Effekte zu erlangen.

 

Schallpegel
Kennzeichnende Schallpegel von Lärmquellen

Die nachstehende Tabelle gibt Anhaltswerte für Schallpegel verschiedener Lärmquellen und beispielhafter Grenzwerte. Eine Erhöhung des Schallpegels um 3 dB entspricht einer messtechnischen Verdoppelung. 10 dB Erhöhung des Schallpegels werden vom Mensch als doppelt so laut empfunden.

dB(A)       Kennzeichnende Schallpegel von Lärmquellen

0-6            Hörschwelle
10             Atemgeräusch in 3 cm Entfernung
20             Uhrenticken, ganz leises Wohngeräusch, ruhiger Garten
30             Sehr ruhige Straße, übliche Wohngeräusche
35             Obere zulässige Grenze der Nachtgeräusche in Wohnvierteln
40             Leises Sprechen, ruhige Straße, mittlere Wohngeräusche
45             Obere zulässige Grenze der Taggeräusche in Kurgebieten
50             Übliche Unterhaltung, laufender Wasserhahn, Bürogeräusche
55             Mittlerer Straßenlärm
60             Lautes Sprechen, Staubsauger, KFZ in 10 m Entfernung
65             Beginn der Schädigung des vegetativen Nervensystems
70             Laute Straße, Straßenbahn, sehr lautes Sprechen, Telefonklingeln
80             Sehr laute Radiomusik, starker Verkehrslärm, Kinderlärm
90             Beginn der Gehörschäden Kreissäge, Motorrad, ungedämmter Maschinensaal
100-110     Dickenhobelmaschine, Motorenprüfstand
120           Schmerzschwelle Nietenhammerwerk, Motorflugzeug in 3 m Entfernung
130           Luftschutzsirene in 2 m Entfernung
140           Düsenflugzeug im Stand in 15m Entfernung

Selektivitätskennzahl
Selektivitätskennzahl

Grundsätzlich gilt bei Sonnenschutzverglasungen, so wenig Sonnenenergie wie möglich, zugleich aber so viel Licht wie möglich in das Gebäude zu lassen. Die Selektivitätskennzahl „S" stellt das Verhältnis zwischen Gesamtenergiedurchgang (g-Wert) und Lichtdurchgang (tv ) einer Verglasung dar. Je höher dieser Wert, umso besser und effizienter das Verhältnis.

  • S = Lichttransmission tV : g-Wert

Glas Fandel Sonnenschutzgläser der neuesten Generation übersteigen bereits das lange Zeit als Maximum angesehene Verhältnis von 2:1.