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Begriff Definition
Dachverglasungen
Dachverglasungen

siehe hierzu unser Merkblatt 008

DB (A)
DB (A)

Schalldruck, der entsprechend der Frequenz nach der Bewertungskurve A (DIN 45633) bewertet wird.

DB (Dezibel)
DB (Dezibel)

Physikalische Größe des Schalldämmmaßes

DIN 18008
DIN 18008

Die Normenreihe der DIN 18008 hat die "Technischen Regeln für die statische Berechnung von Verglasungen" (TRLV, TRAV und TRPV) abgelöst. Die Bemessungsregeln nach der DIN haben eine Reihe von Veränderungen mit sich gebracht. Dies betrifft unter anderem die Dimensionierung von Scheiben.

Relevant für die Glasdimensionierung, nach der DIN 18008, werden dabei das neue Teilsicherheitskonzept sowie Änderungen bei der Betrachtung der Belastbarkeit von Floatglas (in Abhängigkeit von der Belastungsdauer).

Inhalte der neu veröffentlichten Teile der DIN 18008

  • Teil 1: Begriffe und allgemeine Grundlagen
  • Teil 2: Linienförmig gelagerte Verglasungen
  • Teil 3: Punktförmig gelagerte Verglasungen
  • Teil 4: Zusatzanforderungen an absturzsichernde Verglasungen
  • Teil 5: Zusatzanforderungen an begehbare Verglasungen

Noch nicht veröffentlicht sind der Teil 6: Zusatzanforderungen an zu Reinigungs- und Wartungsarbeiten betretbare Verglasungen sowie Teil 7: Sonderkonstruktionen.Teil 8 soll ausschließlich geklebte Verglasungen beinhalten

siehe hierzu unser Merkblatt 025

Doppelscheibeneffekt
Doppelscheibeneffekt (RICHTIG: Isolierglas-Effekt)

Isolierglas hat ein durch den Randverbund eingeschlossenes Luft-/Gasvolumen, dessen Zustand im wesentlichen durch den barometrischen Luftdruck, die Höhe der Fertigungsstätte über Normal-Null (NN) sowie die Lufttemperatur zur Zeit und am Ort der Herstellung bestimmt wird. Bei Einbau von Isolierglas in andere Höhenlagen, bei Temperaturveränderungen und Schwankungen des barometrischen Luftdrucks (Hoch- und Tiefdruck)ergeben sich zwangsläufig konkave und konvexe Durchbiegungen der Einzelscheiben und damit optische Verzerrungen.

Auch Mehrfachspiegelungen können unterschiedlich stark an Oberflächen von Isolierglas auftreten.

Verstärkt können diese Spiegelbilder erkennbar sein, wenn z.B. der Hintergrund der Verglasung dunkel ist oder wenn die Scheiben beschichtet sind.

Diese Erscheinung ist eine physikalische Gesetzmäßigkeit aller Isolierglaseinheiten. (Eine Isolierglaseinheit ist wie eine große Barometerdose.)

Druckausgleich
Isolierglas mit Duckausgleichskapillar

siehe hierzu unser Merkblatt 020

Durchbruchhemmende Verglasung
Durchbruchhemmende Verglasung

Die Normen klassifizieren Verglasungen in drei Widerstandsklassen gegen Durchbruch mit steigendem Sicherheitsgrad. Die Eignungsprüfung erfolgt mit einer maschinell geführten, 2 kg schweren Axt. Dabei wird die Anzahl der Schläge ermittelt, die benötigt wird, um eine 400 mm x 400 mm große Durchbruchöffnung in den Prüfling (110 cm x 90 cm) zu schlagen.

Die Prüfanforderungen und die sich daraus ergebenden Widerstandsklassen sind wie folgt dargestellt:

EN 356
Anzahl der Axtschläge Anzahl der Axtschläge
P6B 30 bis 50
P7B  51 bis 70
P8B  über 70

Glas Fandel bietetfür alle Sicherheitsklassen geeignete Produkte an. Für alle Typen P6B bis P8B liegen Prüfzeugnisse vor.

Durchwurfhemmende Verglasung
Durchwurfhemmende Verglasung

Die Normen klassifizieren Verglasungen nach ihrer Schutzwirkung gegen Durchwurf. Das Prüfverfahren geht von schweren Wurfgeschossen aus, die mit einer 4.110 g schweren Metallkugel mit einem Durchmesser von 10 cm im freien Fall simuliert werden. Die Kugel wird auf jede Probe (110 cm x 90 cm) mehrmals aus definierter Höhe fallengelassen. Die Prüfung gilt als bestanden, wenn keine Kugel die Probe durchschlägt. Die unterschiedlichen Prüfanforderungen und die sich daraus ergebenden Widerstandsklassen der jeweiligen Norm sind nachfolgend dargestellt:

EN 356
Anzahl der Axtschläge Fallhöhe mm
Anzahl der Kugeln
P1A 1500 3
P2A 3000 3
P3A 6000 3
P4A 9000 3
P5A 9000 3 x 3

Glas Fandel bietetfür alle Sicherheitsklassen geeignete Produkte an. Für alle Typen P1A bis P5A liegen Prüfzeugnisse vor.