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News

Neues von der Energiewende: Was wird aus der Sanierung?

Sie konnten es der Presse entnehmen: In einer der (offenbar zu solch wichtigen Themen unvermeidlichen) Nachtsitzungen haben die Spitzen der Regierungskoalition sich auf „Eckpunkte für eine erfolgreiche Umsetzung der Energiewende“ geeinigt, die nach der Sommerpause politisch umgesetzt werden sollen. In dem Papier geht es vor allem um „Weichenstellungen für die Weiterentwicklung des Strommarkts“ unter Verzicht auf die bisher diskutierte Klimaabgabe. Um die CO2-Minderung voranzutreiben, werden ab 2016 auch weitere Effizienzmaßnahmen im Gebäudebereich finanziert.

Renovieren   SanierenIn einer ersten Stellungnahme der BDI-Initiative „Energieeffiziente Gebäude“ heißt es dazu:

“Wir freuen uns sehr, dass in der Vereinbarung keine explizite Förderung einer bestimmten Technologie – etwa der Austausch von Heizungspumpen – festgeschrieben wurde und damit eine Kernforderung des BDI erfüllt wurde. Der Beschluss ist vielmehr derzeit technologieoffen ausgestaltet und spricht nur von ‚Energieeffizienzmaßnahmen im Gebäudesektor‘. Insgesamt sollen für Energieeffizienzmaßnahmen in den Sektoren Gebäude, Industrie und Verkehr 1,16 Mrd. Euro p.a. zusätzlich bereitgestellt werden.“

Auch die geea, die Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz bei der dena, hatte die Technologie-Neutralität vielfach eingefordert – u .a. in einem Schreiben an die Bundeskanzlerin:

„Die geea betrachtet das Gebäude als System aus ineinander greifenden Komponenten“, heißt es dort. „Welche dieser Komponenten – Heizung, Fenster, Fassade Dach etc. – für eine energetische Sanierung in Frage kommen, hängt vom individuellen Gebäude ab. Es soll daher dem Investor überlassen bleiben, welche technische Maßnahme er zur Verbesserung der energetischen Qualität seines Objektes wählt.“

Wie wahr!

Bemerkenswert außerdem, dass sich im „Eckpunkte“-Papier ein ausdrückliches Bekenntnis der Koalitionsfraktionen zur Etablierung eines wirksamen steuerlichen Anreizmodells findet.

Das Thema „Steuerliche Förderung“ ist also doch noch nicht ganz so tot...

Quelle: Bundesverband Flachglas, Troisdorf

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