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News

Fakten zur DIN 18008 - Teil 1 und Teil 2

Im ersten Teil der "Fakten zur DIN 18008" haben wir Ihnen die alten und neuen Regelwerke gegenübergestellt. In Diesem Teil betrachten wir die einzelnen Normenteile.

Viele Elemente wurden aus den bestehenden Regelungen übernommen, doch ergeben sich hinsichtlich der Berechnung und Bemessung einige Änderungen. Nachfolgend die wichtigsten Eckpunkte der neuen Normenteile 1 und 2 der DIN 18008.

DIN 18008 Teil 1 - Begriffe und allgemeine Grundlagen

  • Nennglasdicken der Einzelglasscheiben ≥ 3 mm und ≤ 19 mm
  • Verglasungskonstruktionen müssen so bemessen und ausgebildet sein, dass sie mit angemessener Zuverlässigkeit allen Einwirkungen, die planmäßig während ihrer vorgesehenen Nutzung auftreten, standhalten und gebrauchstauglich bleiben
  • charakteristischen Werte der Einwirkungen sind den entsprechenden Normen zu entnehmen
  • Mehrscheiben-Isolierglas nach DIN EN 1279-1 ist bei den Nachweisen die Wirkung von Druckdifferenzen zwischen dem Scheibenzwischenraum und der umgebenden Atmosphäre zu berücksichtigen
  • für die Nachweise der Glasbefestigung, Unterkonstruktion, Befestigung am Gebäude, usw. gelten die einschlägigen technischen Regeln
  • die Nachweise zur Tragfähigkeit und Gebrauchstauglichkeit sind nach der Methode der Teilsicherheitsbeiwerte zu führen
  • die Resttragfähigkeit ist als Teil des Gesamtsicherheitskonzeptes zu verstehen - sie kann entweder durch Einhalten konstruktiver Vorgaben, durch rechnerische Nachweise oder durch Versuche nachgewiesen werden
  • Glasbohrungen und Ausschnitte müssen durchgehend sein und dürfen nur bei Gläsern ausgeführt werden, die anschließend thermisch vorgespannt werden

DIN 18008 Teil 2 - Linienförmig gelagerte Verglasungen

  • ebene ausfachende Verglasungen, die an mindestens zwei gegenüberliegenden Seiten gelagert sind
  • je nach ihrer Neigung zur Vertikalen werden die linienförmig gelagerten Verglasungen im Sinne dieser Norm unterschieden in
  • Mindestglaseinstand von 10 mm ist einzuhalten
  • Durchbiegung der Unterkonstruktion nicht größer als 1/200
  • Horizontalverglasungen: zum Schutz von Verkehrsflächen nur Verbundsicherheitsglas (VSG) aus Floatglas oder VSG aus teilvorgespanntem Glas (TVG) oder Drahtglas
  • Vertikalverglasungen: Monolithische Einfachverglasungen aus grob brechenden Glasarten (z. B. Floatglas, TVG, gezogenem Flachglas, Ornamentglas) und Verbundglas (VG), deren Oberkante mehr als 4 m über Verkehrsflächen liegt, müssen allseitig gelagert sein
  • die Durchbiegungen der Glasscheiben sind zu begrenzen
  • Nachweiserleichterungen für Zwei- oder Dreischeiben-Isolierglas mit festgelegten Glasgrößen – und aufbauten und Lastannahmen;
    beachte : Unterschreitet die Länge der kürzeren Kante den Wert von 500 mm (Zweischeiben-Isolierglas) und 700 mm (Dreischeiben-Isolierglas), so erhöht sich jedoch bei Scheiben aus Floatglas das Bruchrisiko infolge von Klimaeinwirkungen

In Kürze berichten wir über die wichtigsten Eckpunkte der neuen Normenteile 3 bis 5.


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